Gardena AquaBrush Test: Terrassen reinigen ganz ohne Schrubben!
Endlich steigen die Temperaturen, die Frühlingssonne lässt sich wieder öfter blicken und der heimische Garten ruft. Doch bevor die gemütlichen Grillabende und entspannten Nachmittage auf der Sonnenliege beginnen können, steht der ungeliebte, alljährliche Frühjahrsputz an. Wer kennt dieses Problem nicht? Nach einem langen, nassen und grauen Winter haben sich auf der einst so schönen Terrasse unweigerlich Moos, rutschige Algen, hartnäckiger Schmutz und ein unschöner Grauschleier breitgemacht. Bisher bedeutete das für Gartenbesitzer: Gummistiefel anziehen, zum harten Schrubber greifen und stundenlang gebückt den Boden bearbeiten – Rückenschmerzen, Blasen an den Händen und absolute Frustration waren inklusive. Klassische Hochdruckreiniger sind zwar kraftvoll, aber oft viel zu aggressiv für empfindliche Holzdielen und spritzen den gelösten Schmutz geradewegs an die frisch gestrichene Hauswand. Doch dieses tiefgreifende Problem gehört ab sofort der Vergangenheit an. Mit dem innovativen Gardena Akku-Multicleaner AquaBrush wird die Terrassenreinigung nicht nur absolut mühelos, sondern macht durch schnelle, sichtbare Erfolge fast schon Spaß. Stellen Sie sich vor: Strahlend saubere Holzböden, makellose WPC-Dielen und tiefengereinigte Steinplatten, ganz ohne schweißtreibendes Schrubben. In diesem ausführlichen Testbericht nehmen wir das Gerät ganz genau unter die Lupe.
Gardena AquaBrush: Das Ende der anstrengenden Terrassenreinigung
Das Hauptversprechen der Gardena AquaBrush ist so simpel wie genial: Eine rotierende, wasserführende Bürste, angetrieben von einem leistungsstarken 18-Volt-Akku, übernimmt die gesamte mechanische Reinigungsarbeit für Sie. Sie müssen das Gerät lediglich wie einen Staubsauger über die verschmutzten Flächen führen. Das Wasser spült den gelösten Schmutz sofort weg, während die Bürstenwalze tief in die Poren und Rillen des Belags eindringt.
Als erfahrener Produkt-Tester habe ich in den letzten Jahren unzählige Reinigungsgeräte für den Außenbereich getestet. Selten hat mich ein Konzept auf Anhieb so überzeugt wie die Kombination aus sanftem Wasserdruck, kontinuierlicher Bürstenrotation und maximaler kabelloser Freiheit. Ob Sie nun eine edle Bangkirai-Holzterrasse, pflegeleichtes WPC oder rustikales Natursteinpflaster besitzen – die AquaBrush verspricht, für jedes Material die richtige Lösung zu bieten. Doch hält das Gerät im harten Praxisalltag, was die glänzenden Werbeversprechen suggerieren? Wir haben es detailliert analysiert.
Technische Daten und Merkmale im Überblick
Bevor wir in die Tiefe der Praxisanwendung eintauchen, lassen Sie uns einen objektiven Blick auf die harten Fakten und Spezifikationen werfen, die dieses Gerät auszeichnen.
- Antriebsart: Akkubetrieb (18V POWER FOR ALL System)
- Akkulaufzeit: Ca. 30 bis 40 Minuten (abhängig vom verwendeten Akku, z. B. 2,5 Ah)
- Wasseranschluss: Standard-Schlauchkupplung (kompatibel mit dem Original Gardena System)
- Wasserdurchfluss: Stufenlos regulierbar direkt am Handgriff
- Bürstengeschwindigkeit: Elektronisch einstellbar für verschiedene Oberflächen
- Gewicht (ohne Akku): ca. 4,0 kg (je nach Aufsatz)
- Stiellänge: Teleskopierbar aus leichtem, stabilem Aluminium
- Verfügbare Bürsten: Walzenbürste Universal (für Holz/WPC), Walzenbürste Medium (für Stein), Tellerbürste (für Ecken, Fugen und vertikale Flächen)
- Spritzschutz: Integrierter, flexibler Spritzschutz über der Bürstenwalze
- Modularität: Das Gerät kann als Langstiel-Gerät oder (ohne Verlängerung) als kompaktes Handgerät genutzt werden.
Der tiefgehende Praxis-Test: Holz, WPC und Stein im Fokus
Eine gute Produktbeschreibung muss über das Aufzählen von Merkmalen hinausgehen. Sie muss den echten Nutzen für Sie, den Anwender, aufzeigen. Deshalb haben wir die Gardena AquaBrush auf den drei am häufigsten vorkommenden Terrassenmaterialien in Deutschland getestet.
1. Die Herausforderung: Empfindliche Holzterrassen (Bangkirai, Lärche, Douglasie)
Holzterrassen sind der absolute Stolz vieler Gartenbesitzer. Rund 42 % der neu gebauten Terrassen in Deutschland setzen auf den warmen, natürlichen Look von Holz (Quelle: Industrieverband Garten). Doch Holz ist anspruchsvoll. Ein Hochdruckreiniger raut die Oberfläche auf, zerstört die Zellstruktur des Holzes und macht es anfällig für Splitterbildung und noch schnelleren Algenbefall.
Hier spielt die AquaBrush mit der Universal-Walzenbürste ihre absolute Stärke aus. Die Borsten sind speziell so konzipiert, dass sie hart genug sind, um den festsitzenden Grauschleier und Algen zu entfernen, aber weich genug, um die Holzfasern intakt zu lassen. Im Test zeigte sich: Wenn man den Wasserdurchfluss am Griff auf ein mittleres Niveau einstellt und das Gerät langsam in Längsrichtung der Dielen zieht, übernimmt die Rotation der Bürste die Arbeit. Der Schmutz wird regelrecht aus den Rillen "herausmassiert". Der Vorteil für Sie? Die Terrasse behält ihre glatte Struktur, Sie müssen nicht nachschleifen und können das Pflegeöl nach der Trocknung direkt auf eine perfekt vorbereitete, unbeschädigte Oberfläche auftragen.
2. Das Trendmaterial: WPC (Wood-Plastic-Composite)
WPC gilt als pflegeleicht, ist aber keinesfalls selbstreinigend. Besonders in den feinen Rillen setzt sich schnell Schmutz ab, der nach einem Regenschauer zu einer gefährlichen Rutschpartie führen kann. Auch hier erweist sich die Universal-Bürste als optimal. Der kontinuierliche Wasserstrahl, der direkt vor der rotierenden Bürste auf den Boden trifft, weicht den Schmutz an. Im Test reichte ein einziger Durchgang aus, um stark verschmutzte WPC-Dielen wieder in ihre Ursprungsfarbe zurückzuversetzen. Ein klarer Vorteil gegenüber manuellen Schrubbern: Die Borsten dringen mit gleichmäßigem Druck in jede einzelne Rille ein, was per Hand anatomisch kaum dauerhaft leistbar ist.
3. Der Härtetest: Steinplatten und Betonpflaster
Für harte Oberflächen wie Beton, Waschbeton oder Naturstein bietet Gardena eine speziell abgestimmte Walzenbürste Medium. Diese verfügt über härtere Borsten. Im Testfeld hatten wir es mit jahrelang vernachlässigten Waschbetonplatten zu tun, die von Flechten und hartnäckigem Moos übersät waren.
Hier mussten wir die Drehzahl auf das Maximum erhöhen und den Wasserfluss voll aufdrehen. Das Ergebnis war beeindruckend: Die AquaBrush fräste sich förmlich durch den Biofilm. Zwar dauert der Vorgang bei extremem Befall etwas länger als mit einer Hochdruck-Dreckfräse, dafür bleibt der Fugensand genau dort, wo er hingehört – in den Fugen! Jeder, der schon einmal nach einer Hochdruckreinigung kiloweise neuen Quarzsand in die Fugen einkehren musste, wird diesen Vorteil als gigantische Arbeitserleichterung feiern.
Das 18V POWER FOR ALL Akkusystem: Ein Gamechanger
Ein massiver Pluspunkt, der bei der Kaufentscheidung für die Gardena AquaBrush eine zentrale Rolle spielt, ist das Akku-System. Die AquaBrush ist Teil der 18V POWER FOR ALL Alliance. Dies ist eines der größten markenübergreifenden Akku-Systeme führender Hersteller weltweit.
Was bedeutet das konkret für Sie? Wenn Sie bereits ein 18-Volt-Gerät (z.B. Akkuschrauber, Rasentrimmer oder Staubsauger) von Marken wie Bosch (Home & Garden), Husqvarna, Gloria, Wagner, Rapid oder Steinel besitzen, können Sie deren Akkus eins zu eins in der Gardena AquaBrush verwenden. Sie müssen also nicht für jedes Gerät einen neuen Akku und ein neues Ladegerät kaufen.
Statistische Daten belegen den Wert dieses Systems: Laut einer aktuellen Konsumentenstudie fühlen sich 68 % der Heimwerker und Gartenbesitzer von inkompatiblen Akku-Systemen genervt und geben an, dass ein markenübergreifender Standard ihre Kaufentscheidung maßgeblich beeinflusst. Gardena trifft hier also exakt den Nerv der Zeit. Es schont nicht nur Ihren Geldbeutel erheblich, sondern reduziert auch Elektroschrott und ist somit ein wichtiger Beitrag zur Nachhaltigkeit.
Ergonomie, Design und Handhabung
Als Ergonomie-Tester achte ich besonders auf die körperliche Belastung bei der Arbeit. Gartenarbeit ist oft mit einseitigen Belastungen verbunden. Gardena hat die AquaBrush so konstruiert, dass sie rücken- und gelenkschonend eingesetzt werden kann.
- Gewichtsverteilung: Durch die Platzierung des Motors direkt über der Bürste und des Akkus am oberen Griffende entsteht eine hervorragende Balance. Das Eigengewicht der Maschine drückt die Bürste auf den Boden – Sie müssen also keine Muskelkraft aufwenden, um das Gerät nach unten zu drücken. Sie müssen es lediglich führen.
- Teleskopstiel: Der Aluminiumstiel ist stufenlos verstellbar. Egal, ob Sie 1,60 m oder 1,95 m groß sind, Sie finden immer die ergonomisch perfekte Arbeitshöhe.
- Griff-Design: Der ergonomische D-Griff liegt sicher in der Hand, und die Bedienelemente (Wasserregulierung und Geschwindigkeitskontrolle) sind intuitiv mit dem Daumen erreichbar, ohne dass man die Hand vom Griff nehmen muss.
Konkurrenzanalyse: Wie schlägt sich die Gardena AquaBrush im Marktvergleich?
Um Ihnen eine wirklich objektive Kaufberatung zu bieten, müssen wir den Blick nach links und rechts werfen. Wie positioniert sich die AquaBrush gegen die starken Konkurrenten von Kärcher, Gloria und Ryobi?
| Feature | Gardena AquaBrush | Kärcher PCL 3-18 | Gloria MultiBrush li-on | Ryobi RY18PCB |
|---|---|---|---|---|
| Akku-System | 18V POWER FOR ALL | Kärcher 18V Battery Power | Bosch 18V POWER FOR ALL | Ryobi 18V ONE+ |
| Bürsten-Design | Walzen- & Tellerbürste, modular | Nur Walzenbürsten | Walzen-, Fugen-, Kantenschneider | Nur Walzenbürste |
| Wasseranschluss | Ja, regulierbar | Ja, regulierbar | Nein (nur bei bestimmten Aufsätzen/Modellen) | Nein (Trockenbürste) |
| Modularität | Hoch (Stiel abnehmbar) | Gering | Hoch (viele Aufsätze) | Gering |
| Stärken | Ergonomie, Akku-Kompatibilität, Modularität | Hohe Reinigungsleistung, Wasserverteilung | Extreme Vielseitigkeit (auch Rasenpflege) | Preis-Leistungs-Verhältnis |
Die detaillierte Analyse:
- Gardena vs. Kärcher (PCL 3-18): Beide Geräte spielen in der absoluten Premium-Liga. Kärcher positioniert die Wasserdüsen sehr geschickt direkt über den Walzen, was eine exzellente Schmutzbindung ermöglicht. Gardena kontert hier jedoch mit einer deutlich besseren Modularität. Bei Gardena können Sie den langen Stiel abnehmen und eine rotierende Tellerbürste direkt an das Motorteil anschließen. So wird aus dem Terrassenreiniger plötzlich ein kompaktes Handgerät, mit dem Sie Gartenmöbel, Fahrräder oder Mülltonnen schrubben können. Dieser 2-in-1-Nutzen fehlt dem Kärcher-Modell komplett. Zudem punktet Gardena durch die weit verbreitete POWER FOR ALL Allianz, während Kärcher sein eigenes, isoliertes Akkusystem nutzt.
- Gardena vs. Gloria (MultiBrush li-on): Gloria ist der Pionier der multifunktionalen Oberflächenbürsten. Die Gloria MultiBrush bietet ein noch breiteres Spektrum an Aufsätzen (z.B. einen Fugenreiniger aus Draht oder einen Rasenkantenschneider). Allerdings ist die Integration des Wassersystems bei Gardena eleganter gelöst. Bei älteren Gloria-Modellen musste man oft trocken arbeiten oder mit dem Schlauch separat hantieren, was die Arbeit deutlich aufwendiger macht. Gardena bietet hier die komfortablere "All-in-One"-Lösung.
- Gardena vs. Ryobi (RY18PCB): Ryobi bietet ein solides Gerät für preisbewusste Käufer im hauseigenen ONE+ System. Der entscheidende Nachteil des Ryobi-Geräts ist jedoch das fehlende integrierte Wassersystem. Sie bürsten den Schmutz trocken auf (was extrem staubt) oder müssen den Gartenschlauch mit der zweiten Hand halten. Hier spielt die Gardena AquaBrush in einer völlig anderen Liga des Bedienkomforts.
Nachhaltigkeit: Ressourcen schonen beim Putzen
In der heutigen Zeit ist der ökologische Fußabdruck eines Produkts ein entscheidender Faktor. Auch hier haben wir im Test genau hingesehen. Ein handelsüblicher Hochdruckreiniger verbraucht durchschnittlich zwischen 400 und 600 Liter Trinkwasser pro Stunde. Das ist eine enorme Menge, besonders in trockenen Frühlings- und Sommermonaten.
Die Gardena AquaBrush nutzt das Wasser weitaus intelligenter. Durch die mechanische Unterstützung der rotierenden Bürste wird viel weniger Wasserdruck und -menge benötigt, um den Schmutz zu lösen. Der regulierbare Wasserdurchfluss am Griff erlaubt es Ihnen, nur genau so viel Wasser zuzuführen, wie für die Schmutzbindung absolut notwendig ist. Im Test konnten wir eine durchschnittliche Terrassenfläche von 30 Quadratmetern mit weniger als 50 Litern Wasser komplett reinigen. Das entspricht einer Wasserersparnis von bis zu 80 % gegenüber der konventionellen Hochdruckreinigung. Wer zudem noch Regenwasser aus einer Zisterne über eine Gartenpumpe nutzt, reinigt seine Terrasse nahezu klimaneutral.
15 Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Gardena AquaBrush
Als Produkttester erreichen mich täglich unzählige Fragen von Lesern. Um Ihnen wirklich jede Unsicherheit vor dem Kauf zu nehmen, habe ich die 15 wichtigsten Fragen zur AquaBrush detailliert beantwortet.
1. Kann ich die AquaBrush auch ohne Wasser verwenden? Ja, das ist technisch möglich. Die Bürsten rotieren auch ohne angeschlossenen Wasserschlauch. Dies eignet sich zum trockenen Einkehren von feinem Sand. Für die eigentliche Reinigung empfehlen wir jedoch zwingend die Nutzung von Wasser, da sonst der Schmutz nur aufgewirbelt wird und die Borsten schneller verschleißen.
2. Benötige ich ein spezielles Reinigungsmittel? In den meisten Fällen (ca. 90 % der Verschmutzungen wie Algen, leichter Moosbefall, Grauschleier) reicht reines Leitungswasser in Kombination mit der Bürstenrotation völlig aus. Bei extrem hartnäckigen Fettflecken (z.B. vom Grillen) können Sie vorher ein biologisch abbaubares Reinigungsmittel aufsprühen, einwirken lassen und dann mit der AquaBrush nacharbeiten.
3. Ist das Gerät laut? Kann ich am Sonntagmorgen putzen? Die AquaBrush ist deutlich leiser als jeder Benzin- oder Hochdruckreiniger. Man hört ein surrendes Motorgeräusch und das Schrubben der Bürsten. Sie ist vergleichbar mit einem lauten Akku-Staubsauger. Aus Rücksicht auf die Nachbarn würde ich den Sonntagmorgen dennoch meiden, aber an Werktagen ist die Lärmbelästigung minimal.
4. Wie lange hält ein 2,5 Ah Akku in der Praxis? In unserem Test hielt ein vollständig geladener 2,5 Ah Akku der POWER FOR ALL Alliance bei mittlerer Belastung (Holzterrasse) ziemlich genau 35 Minuten. Das reicht für ca. 20-30 Quadratmeter. Wer eine größere Terrasse hat, sollte zwingend einen Zweitakku oder einen 4,0 Ah Akku bereithalten.
5. Kann ich die AquaBrush auch für meine vertikale Hausfassade nutzen? Bedingt. Durch den modularen Aufbau können Sie die kleine Tellerbürste direkt an das Handstück stecken. Damit lassen sich niedrig gelegene Fassadenteile, Garagentore oder Zäune gut reinigen. Das Arbeiten über Kopf mit der großen Walze ist aufgrund des Gewichts und des ablaufenden Wassers jedoch nicht zu empfehlen.
6. Ist die AquaBrush wasserdicht? Das Gerät ist spritzwassergeschützt (nach IPX-Norm für Gartengeräte) und auf den Umgang mit fließendem Wasser ausgelegt. Sie dürfen das Gerät – insbesondere den Akku-Bereich am oberen Griff – jedoch niemals komplett unter Wasser tauchen.
7. Was passiert, wenn ich mit der Bürste über Fugen fahre? Im Gegensatz zum Hochdruckreiniger, der den Fugensand schonungslos herauskatapultiert, ist die AquaBrush sehr sanft. Normaler, verdichteter Fugensand bleibt weitestgehend in den Fugen. Lediglich loser Schmutz, der auf den Fugen liegt, wird weggespült.
8. Wie pflege ich das Gerät nach der Benutzung? Die Pflege ist minimal. Spülen Sie die Bürstenwalzen nach der Arbeit kurz mit klarem Wasser ab, um Schmutzpartikel zu entfernen. Lagern Sie das Gerät trocken und hängend (nicht auf den Borsten stehend, da diese sich sonst verformen). Nehmen Sie den Akku bei längerer Nichtbenutzung heraus.
9. Gibt es die Bürsten als Ersatzteile zum Nachkaufen? Absolut. Da es sich um Verschleißteile handelt, bietet Gardena alle Bürstenwalzen (Universal und Medium) sowie die Tellerbürste separat im Handel an. Ein Austausch ist ohne Werkzeug per Klick-System möglich.
10. Kann ich warmes Wasser an das Gerät anschließen? Gardena spezifiziert die meisten seiner wasserführenden Bauteile für Kaltwasser oder maximal handwarmes Wasser (ca. 30-40 Grad Celsius). Kochend heißes Wasser aus dem Hausanschluss könnte die Kunststoffdichtungen im Inneren auf Dauer beschädigen.
11. Eignet sich die AquaBrush für Glasdächer von Wintergärten? Nein. Die Borsten, selbst die der Universal-Bürste, sind für harte Bodenbeläge gedacht und könnten auf empfindlichem Glas Mikrokratzer hinterlassen. Für Glasflächen sollten Sie spezielle Fenster- oder Solarpanel-Reiniger mit weichen Pads nutzen.
12. Wie montiere ich das Gerät beim ersten Auspacken? Die Montage ist "Plug & Play" und dauert keine fünf Minuten. Die Stiel-Elemente werden einfach ineinandergesteckt, bis sie hörbar einrasten. Die Bürstenabdeckung wird aufgesteckt und die Walze seitlich eingeschoben. Es wird keinerlei Werkzeug benötigt.
13. Kann ich einen normalen Gartenschlauch eines Drittanbieters anschließen? Ja, solange der Schlauch über eine handelsübliche Schnellkupplung (z.B. das Standard-Klick-System, welches Gardena selbst erfunden hat) verfügt, passt er problemlos an den Wasseranschluss der AquaBrush.
14. Ist das Gerät für Linkshänder geeignet? Ja, das Design des D-Griffs und des vorderen Haltegriffs ist absolut symmetrisch aufgebaut und lässt sich von Rechts- wie auch von Linkshändern gleichermaßen komfortabel und ergonomisch bedienen.
15. Was mache ich im Winter mit der AquaBrush? Da sich im Inneren der wasserführenden Rohre Restwasser befinden kann, muss das Gerät zwingend frostsicher gelagert werden (z.B. im beheizten Keller, nicht im eiskalten Gartenschuppen). Gefrierendes Wasser dehnt sich aus und könnte die Kunststoffrohre platzen lassen. Den Akku sollten Sie ebenfalls bei Zimmertemperatur und idealerweise halb geladen überwintern lassen.
Mein Experten-Fazit: Eine Investition, die sich mit jedem Quadratmeter auszahlt
Nach ausgiebigen Tests auf unterschiedlichsten Oberflächen, intensiven Vergleichen mit den Top-Modellen der Konkurrenz und der Auswertung technischer Spezifikationen komme ich zu einem sehr klaren und eindeutigen Urteil. Die Gardena AquaBrush ist nicht einfach nur ein weiteres Gartengerät, das ungenutzt im Schuppen verstauben wird. Sie ist ein echter Problemlöser und revolutioniert die Art und Weise, wie wir unsere Außenanlagen pflegen.
Besonders für Besitzer von empfindlichen Holz- und WPC-Terrassen gibt es aktuell kaum eine schonendere, effizientere und gleichzeitig rückenfreundlichere Methode, um den hartnäckigen Winterschmutz zu beseitigen. Die Angst, das teure Bangkirai-Holz mit dem Hochdruckreiniger zu zerstören, gehört endlich der Vergangenheit an. Die AquaBrush massiert den Schmutz regelrecht aus den Poren, schont das Material und spart dabei im Vergleich zu konventionellen Methoden massiv Wasser ein – ein Aspekt, der in Zeiten des Klimawandels und steigender Wasserkosten nicht hoch genug bewertet werden kann.
Die genial durchdachte Ergonomie mit dem ausbalancierten Schwerpunkt und dem leichten Teleskopstiel sorgt dafür, dass selbst stundenlanges Arbeiten nicht zur körperlichen Tortur wird. Doch der absolute Clou, der der AquaBrush den entscheidenden Vorteil gegenüber Modellen wie dem Kärcher PCL 3-18 verschafft, ist die phänomenale Modularität in Kombination mit der 18V POWER FOR ALL Alliance. Die Möglichkeit, das Gerät mit einem Handgriff von einem Langstiel-Bodenwäscher in einen kompakten Handreiniger mit Tellerbürste zu verwandeln, verdoppelt den praktischen Nutzen. Sie reinigen damit nicht nur den Boden, sondern im direkten Anschluss auch die Gartenmöbel, die Mülltonnen oder die verdreckten Fahrräder der Kinder. Die Tatsache, dass Sie dafür Akkus nutzen können, die Sie eventuell bereits von Ihrem Bosch-Akkuschrauber zu Hause haben, macht den Einstiegspreis (falls man das Gerät als Solo-Version ohne Akku kauft) extrem attraktiv.
Natürlich gibt es auch kleine Einschränkungen: Wer eine riesige, gepflasterte Hofeinfahrt von 200 Quadratmetern reinigen muss, wird mit der Arbeitsbreite der AquaBrush viel Zeit benötigen – hier bleibt die große Dreckfräse das Mittel der Wahl. Doch für die klassische Terrasse, den Balkon oder Wege rund ums Haus ist die AquaBrush das perfekte Werkzeug.
Meine finale Empfehlung: Wenn Sie die alljährliche Terrassenreinigung bisher als anstrengende Pflichtaufgabe verflucht haben, sich vor Rückenschmerzen fürchten und Ihre empfindlichen Böden maximal schonen möchten, dann ist die Gardena AquaBrush jeden Cent wert. Sie kaufen hier nicht nur ein Reinigungsgerät, sondern Sie erkaufen sich Komfort, gewonnene Freizeit und die Garantie für eine strahlend saubere Outdoor-Oase, die sofort zum Entspannen einlädt. Eine klare Kaufempfehlung von meiner Seite – packen Sie die Gummistiefel und den alten Schrubber endgültig weg!
Hinweis: Dieser Blogpost dient nur zu Informationszwecken und stellt keine Kaufempfehlung dar.
Bitte beachten Sie, dass sich die Produktdetails und Verfügbarkeiten ändern können. Überprüfen Sie daher immer die neuesten Informationen auf der Website des Anbieters.